Weinbergpatenschaft

Ihre Weinrebe im Zeller Petersborn - KapertchenRodung

Erhaltung der Weinkulturlandschaft: Weinbergpatenschaft im Weingut Hallenbach


2004 haben wir uns entschlossen, eine seit Jahren verwilderte Parzelle direkt hinter der katholischen Kirche von der Stadt Zell zu kaufen und im Jahre 2005 zu rekultivieren. Der ehemalige Weinberg liegt in einem der besten Steilhänge von Zell, der Einzellage Petersborn – Kapertchen.
Die zum Teil mit Büschen, Dornen und kleinen Bäumen bewachsene Fläche musste von Hand gerodet werden. Diese körperlich sehr anstrengende und arbeitsintensive Maßnahme wurde mit dem sogenannten "Koscht" ( Dreizack oder Karst im Hochdeutschen ) durchgeführt, die komplette Fläche ca. 50 cm tief umgegraben. 
Dann legten wir kleine Querterrassen an, um so die Bewirtschaftung in der fast 70%igen Steilstlage etwas zu erleichtern. Allein für diese Arbeit wurden über einhundert Arbeitsstunden aufgewendet.

Für dieses Projekt, Rekultivierung einer einzigartigen Steillage können Sie die Patenschaft für einen, oder mehrere Weinstöcke übernehmen.



Drei verschiedene Varianten stehen zur Auswahl:

  • 
Patenschaft mit fünf Jahren Laufzeit für 60.00 Euro

  • Patenschaft mit zehn Jahren Laufzeit für 110.00 Euro

  • Patenschaft mit zwanzig Jahren Laufzeit für 180.00 Euro



Mit der Patenschaft erhalten Sie eine Urkunde, in der Besitz und Rechte am eigenen Weinstock dokumentiert sind. An Ihrer Rebe wird eine kleine Schiefertafel, mit Namen des Paten und Beginn der Patenschaft angebracht.

Der Beginn der Patenschaft kann individuell von Ihnen bestimmt werden, zum Beispiel ein Geburtstag oder Hochzeitstag.

 Als Anteil ihrer Patenschaft, erhalten Sie je nach Laufzeit jährlich eine Flasche Wein, beginnend mit der ersten Ernte des Weinbergs. Die Flasche Wein kann zu jeder Zeit im Weingut Hallenbach abgeholt werden, oder wird auf Wunsch gegen eine Gebühr Ihnen nach Hause zugesandt.

Jedes Jahr am letzten Samstag im April findet ein "Patentreffen" statt, zu dem alle Rebstockpächter herzlichst eingeladen sind. Auf Wunsch besorgen wir gerne eine Übernachtungsmöglichkeit.  Empfangen werden Sie gegen 11 Uhr mit Sekt und Canapes in unserem Weingut
von wo aus wir dann unsere Wanderung starten, mit stündlicher Pause zu der wir verschiedene Speisen und dazu korrespondierende Weine reichen. Der Abschluss findet gegen 18 Uhr im Patenweinberg mit Wingertsessen und dem Patenwein statt.
Falls Ihr Interesse geweckt ist, freuen wir uns über ihre Patenschaft.

Mit der Urkunde der Patenschaft erhalten sie auch die Richtlinien der Bewirtschaftung des Weinbergs.


Patenschaft

Boden – Klima - Terroir



Ein wichtiger Aspekt unseres Terroirs ist das relativ kühle Klima des Nordens.
In einer Zeit, die von Sehnsucht nach mediterraner Sonne geprägt ist, mag diese Aussage verwundern. Doch gilt die landläufige Meinung – je mehr Sonne, desto besser – nicht für alle Gewächse, vor allem nicht für Weine, die sich über Finesse, Eleganz und Filigranität definieren.
Nur der Anbau in klimatischen Grenzregionen garantiert eine ausreichend lange Vegetationsperiode. So stehen unseren Trauben nicht nur einhundert - wie in vielen südlichen Weinbauländern - sondern bis zu einhundertsechzig Tage von der Blüte bis zur Vollreife zur Verfügung, um ihre subtilen Aromen langsam ausreifen zu lassen.

Der Weinberg

Fast alle Weinstock – Patenschaften resultieren aus vorhandenen Weinbergen. Bei unserem Projekt handelt es sich um die Rekultivierung einer Weinbergsbrache, die zu den besten Lagen von Zell an der Mosel zählt. Sie liegt direkt im Steilhang hinter der katholischen Kirche. Der ehemalige Weinberg – seit vielen Jahren nicht mehr bewirtschaftet - war mit Dornen, Büschen und kleinen Bäumen überwuchert.
Nach dem Entfernen des Brachbewuchses wurde mit der Rekultivierung des Weinbergs
begonnen.

Die von Hand angelegten Querterrassen bieten grosse Vorteile, vor allem im Hinblick auf 
Pilz - Krankheiten wie Oidium, Peronospora und Botrytis, bessere Besonnung der einzelnen Rebstöcke und gute Durchlüftung der Rebanlage. 
Denn dadurch wird eine schnellere Trocknung der Pflanzen und Trauben erreicht. 


WeinstockDer Wein

Der Petersborner Patenschafts-Weinberg soll einen Wein der Spitzenklasse heranwachsen lassen.
Nach der Ernte beginnt der Ausbau des Weines mit Pressung der Trauben.
Ob eine Ganztraubenpressung vorgenommen wird, ist jährlich zu entscheiden. Dabei wird die Frucht maximal mit 1,2 bar schonend gepresst. 
Der aus dem Patenschaftswingert stammende Wein wird grundsätzlich trocken ausgebaut. 


Allgemeines



Jeder Pate hat die Option auf Verlängerung seiner Patenschaft.
Zugleich ist mit ihr das Recht verbunden, jederzeit den adoptierten Weinstock aufzusuchen und den Zustand von Weinberg und Rebe zu kontrollieren. Die Paten haben die Möglichkeit, an der Weinlese teilzunehmen und ihren eigenen Weinstock zu ernten. 
Als Ausschüttung der Patenschaft erhalten die Paten - entsprechend der Laufzeit - jährlich eine Flasche Wein. Diese kann jederzeit im Weingut abgeholt, oder auf Wunsch 
( bei Übernahme der Frachtkosten ) zugesandt werden.
Der Verkaufspreis der übrigen, nicht zur Ausschüttung benötigten Flaschen beträgt 8.00 € ,