TRADITION DIE MAN SCHMECKT

Seit 1885 werden in unserem Familienweingut Hallenbach, nun schon in der fünften Generation, edle Weine geschaffen.
Durch diese lange kellerwirtschaftliche Tradition, erfuhr das Weingut überregionale Anerkennung. Wir bewirtschaften ausschließlich schieferdurchsetzte Steilhänge in den besten Lagen von Zell.

Das Weingut umfasst insgesamt 4,5 Hektar Weinberge in denen hauptsächlich Riesling, jedoch auch Spätburgunder und Dornfelder angebaut werden. Der Riesling, die edelste Weißweinsorte der Welt, bildet den Grundstock dieser feinen und bekömmlichen Weine.

Die Geschichte unseres Weinguts

Die Familie Hallenbach lebt nachweisbar seit dem 16. Jahrhundert in Zell als Weinbauern. Das Weingut Hallenbach, vormals Nicolaus Müller wurde 1885 gegründet. 1876 schloss der Gründer des Weingutes seine Lehre als Küfermeister in einem Zeller Weingut ab. Danach arbeitete er als Kellermeister bei der alten Weingroßhandlung Kreuzberg in Ahrweiler, später als Kellermeister und Küfermeister bis 1885 in den Domkellereien Köln. Noch im selben Jahr machte er sich mit seiner Frau selbstständig. In Köln in der Allerheiligenstrasse eröffneten sie 1885 die Weinstube „Allerheiligen-Müller´, die allerdings 1944 restlos ausgebombt wurde, die Allerheiligenstrasse existiert nicht mehr. 1897 wurde dann in Zell das heutige Weingut und Winzerhaus gebaut.

Seit dieser Zeit werden im Familienweingut edle Weine geschaffen und auf Flaschen abgefüllt. Durch diese lange kellerwirtschaftliche Tradition und Erfahrung – von Generation zu Generation weitergereicht und verfeinert – erfuhr das Weingut überregionale Anerkennung. Ausdruck fand dies in zahlreichen Auszeichnungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Weingut Hallenbach besitzt Weinberge in den besten Lagen von Zell und Zell-Merl. Die Reben gedeihen in den geographisch begünstigten Steillagen der schieferdurchsetzten Moselhänge. Der Riesling, die edelste Weißweinsorte der Welt, bildet fast ausschließlich den Grundstock dieser feinen Weine. Das wärmespeichernde, fruchtbare Urschiefergestein der Moselhänge lässt nur geringe Erträge zu. Die Reben wurzeln zum Teil bis zu fünfzehn Meter tief in die Felsspalten hinein. Von den drei Hektar des Weingutes befinden sich ein Hektar Weinberge in Steilstlagen, mit nahezu 70 Prozent Gefälle.

Die zu Wein gekelterten Trauben werden im, in den Fels geschlagenen Kreuzgewölbe-Keller des Weingutes, bis zu seiner individuellen Reife ausgebaut. Durch die Harmonie von Anbau, Verarbeitung und Lagerung erreichen die Weine des Weinguts Hallenbach eine überdurchschnittliche Qualität. Spürbar ist dies in Bukett, spritziger Frische, ausgeglichenem Frucht-Säureverhältnis und Bekömmlichkeit.

Weingut Hallenbach Gutshaus an der Mosel
Weingut Hallenbach Weinanbau und Lese Geschichte
Weingut Hallenbach Geschichte Weinkeller

Zeller Schwarze Katz

Im Jahre 1863 besuchten Aachener Kaufleute Zell, um Weine zu verkosten und sie mit in ihre Stadt zu nehmen. Sie wurden von einem Winzer in seinen Weinkeller eingeladen, um dort seine Weine zu probieren. Nach der Verkostung standen letztlich 3 verschiedene Fässer zur Auswahl, jedoch waren sich die Kaufleute nicht einig für welchen Wein sie sich entscheiden sollten.

Währenddessen schlich sich die schwarze Katze des Winzers in den Keller und machte es sich auf einem der Weinfässer bequem. Als der Winzer aus diesem Fass noch einmal Wein entnehmen wollte sprang die Katze auf und verteidigte den Wein. Es bestand keine Möglichkeit mehr eine Probe von dem Wein zu bekommen. Dies machte die Kaufleute hellhörig, wieso fauchte die Katze so? Sie deuteten es als Zeichen den Wein zu kaufen und nahmen so direkt ein Fuder mit in ihre Stadt.

Schon nach kurzer Zeit kamen die Kaufleute wieder zurück nach Zell, um die gesamten Weine dieser Lage zu erwerben. Der Wein mit dem Namen „Zeller Schwarze Katz“ hatte einen riesigen Anklang bei den Verkaufsstellen gefunden und wurde so immer bekannter.

Weingut Hallenbach Zeller Schwarze Katz